SATURDAY, FEBRUARY 04, 2012

Baukredit und Immobilienfinanzierung im Vergleich

Baufinanzierung: Infos, Tips und Vergleich zu Krediten für Immobilien

Eine Kredit zum Kauf oder Bau einer Immobilie wird häufig auch als Baufinanzierung, Baukredit oder schlichtweg als Baugeld bezeichnet. Gemeint ist damit immer das gleiche: Die Finanzierung der eigenen vier Wände per Kredit.


Baukredit unterscheiden sich wesentlich von Ratenkrediten. Denn sobald es um die Finanzierung einer Eigentumswohnung oder eines Hauses geht ist die Kreditsumme meist weitaus grösser als bei einem herkömmlichen Ratendarlehen. Des weiteren ist die Laufzeit oft länger.


Für die meisten Kreditnehmer ist eine Baufinanzierung ein „Projekt fürs Leben“. Ums omehr muss bei dieser Art Kredit auf Konditionen, Umstände, Rahmenbedingungen und Möglichkeiten geachtet werden. Denn ist der Kreditvertrag erst einmal unterschrieben gibt es meist kaum ein zurück. Die Kündigung des Kredites im ersten Drittel der Tilgungszeit bedeutet für die meisten Kunden schmerzlicher Geldverlust, teilweise mit starkem sozialem Abstieg verbunden.


Aus diesem Grunde sollte eine Immobilienfinanzierung solide und Bedacht geplant sein. Eine Eigenkapitalquote von 20-30% gilt als Basis für eine solide Finanzierung. Eigenkapital ist die Summe an Geld (in % des Kaufpreises bzw. der Baukosten), die der Kreditnehmer bereist selbst angespart hat. Der restliche benötigte Summe kann dann per Kredit finanziert werden. Für diese Summe gilt es günstige Konditionen für die Finanzierung festzumachen.


Wichtig ist hierbei:
In Niedrigzinsphasen ist eine möglichst lange Zinsbindung der günstigsten Angebote anzustreben. Hier lassen Banken und Finanzierer mit sich verhandeln. Eine längere Zinsbindung kostet meist einen kleinen Zinsaufschlag. Das Darlehen ist auf Dauer meist trotzdem günstiger. In Hochzinsphasen ist die Zinsbindungszeit zweitrangig. Wichtiger ist hier der Absolutwert des Effektivzinses. Er sollte möglichst niedrig sein.


Die Anfangtilgung sollte nicht zu niedrig sein. 2% gilt als guter Richtwert. Dies hat zwei Gründe: Zum einen hat man Luft nach unten (indem man die Tilgung verringert) falls die monatliche Belastung widererwartend zu hoch sein sollte. Das macht das Darlehen in summe zwar teurer, soll aber ohnehin nur als Notlösung dienen.

Zum anderen sorgt eine möglichst hohe Anfangstilgung dafür, das der Schuldenberg am Anfang etwas schneller abnimmt. Das spart Kosten. Denn in den ersten Jahren einer Baufinanzierung fallen die meisten Zinskosten für den Darlehensnehmer an.



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